Hauptgericht, Rezepte

Rahmkraut mit Schupfnudeln

 

Zugegeben, das Rezept und die Bilder liegen schon eine ganze Zeit rum. Aber irgendwie war bis jetzt einfach noch nicht die richtige Zeit für diese Variante eines der Klassiker aus der schwäbischen Küche.Herzhaft und deftig passt einfach nicht so gut mit Sommer und 35°C zusammen. Aber jetzt ist es ja zum Glück *hust* wieder kühler und deswegen passt das Rezept jetzt ganz toll.

Im „Original“ wird das Kraut nur mit Speck angebraten und zu den Schupfnudeln gereicht. Das kann mitunter eine trockene Angelegenheit werden – grade wenn das Kraut zu lange gebraten wird. Da kommt dann oft die Allzweckwaffe „braune Sauce“ in Spiel. Schmeckt mir persönlich nicht so gut. Die Variante hier ist ähnlich, aber etwas mehr sophisticated, wie man neudeutsch so schön sagt. Wir ersetzen die braune Sauce durch leckere Sahne.

Für 2 Portionen braucht ihr:

  • 500 g Schupfudeln (fertig aus der Kühlung, oder nach diesem Rezept)
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Sauerkraut
  • 2 Wacholderbeeren (oder Gin 🙂 )
  • 1 Lorbeerblatt
  • Butter
  • 100 ml Apfelsaft
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 El Speisestärke
  1. Die Zwiebeln in Streifen schneiden und in der Butter zusammen mit dem Kraut und dem Lorbeerblatt anbraten. Die Wacholderbeeren kommen auch dazu. Wer keine hat – wie ich – der gibt einfach einen guten Schuss Gin hinzu.
  2. Jetzt mit dem Saft und der Brühe ablöschen und 15-20 Minuten offen einkochen lassen. Eine Pfanne aufstellen und auf mittler bis hoher Hitze vorheizen.
  3. Unterdessen die Sahne mit 1 EL Stärke glatt rühren und nach Ende der 20 Minuten (Saft und Brühe sollten fast verkocht sein) dazu geben. Bis zu gewünschten Sämigkeit einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Schupfnudeln in der Pfanne goldbraun anbraten.
  5. Das Kraut auf einem Teller anrichten, die Schupfnudeln darauf geben.

Guten Hunger,
euer Fabian

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