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Alpenküche #3: Kaiserschmarrn mit zweierlei Dörrobst-Kompott

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Was gehört für euch zum Winter absolut zwingend dazu? Bei mir Skifahren – und zwar so viel wie irgendwie geht 🙂 Und mit dem Skifahren untrennbar verbunden ist bei mir der Kaiserschmarrn. Bekommt man im Skigebiet zum Glück quasi an jeder Hütte. Und dazu gibts immer Röster (Kompott). Vorzugsweise aus Zwetschken (ja, der Österreicher schreibt das mit „k“), aber anderes Obst geht natürlich auch.

Jetzt kann es sich im Winter schon mal recht schwierig gestalten an frisches Obst zu kommen, bzw. richtig ins Geld gehen wenn es Flugware ist. Besser ist es da gleich im Sommer Vorräte anzulegen. Zum Beispiel in Form von Kompott. Jetzt gibts aber so Leute wie mich, die essen den Kompott dann auch schon im Sommer auf. D’oh! Abhilfe schafft da Dörrobst. Denn auch daraus kann man Kompott machen.
Funktioniert im Prinzip wie mit frischem Obst: Obst in Flüssigkeit kochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Da Dörrobst aber nicht so einfach zerfällt wie die frische Variante helfen wir mit dem Zauberstab nach – einfach so lange pürieren bis die gewünschte Stückigkeit erreicht ist.
Übrigens: Heiß abgefüllt in saubere Twist-Off oder Weck-Gläser hält sich der Kompott kühl gelagert sehr lange!

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Das wenden von so einem Kaiserschmarrn ist ja eine Wissenschaft für sich. Vielerorts ließt man ja von dem Tipp den Schmarrn auf einen Teller gleiten zu lassen und dann das ganze zu drehen. Das hat sich für mich als vollkommen untauglich erwiesen. Vielleicht bin ich auch einfach zu blöd dafür, aber von eingesauter Küche, über gerissenen Schmarrn und Verbrennungen an der Fingern hab ich schon alles erlebt. Viel einfacher finde ich es den Schmarrn in der Pfanne zu vierteln. Jedes Viertel könnt ihr dann mit dem Pfannenwender wenden. Dreht ihr Pfanne dabei immer um 90 Grad passt das Stück auch wieder in die freie Stelle 😉

Nun wisst ihr ja aber wie es geht, also kanns losgehen.

Portwein Zwetschkenröster

  • 10 Trockenpflaumen
  • 100 ml Portwein
  1. Die Trockenpflaumen grob hacken und mit dem Portwein in einen kleinen Topf geben.
  2. Aufkochen, dann die Hitze runterschalten und auf kleinster Stufe 10 Minuten köcheln.
  3. Mit dem Zauberstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Aprikosenkompott

  • 100 g Trockenaprikosen
  • ein Stück Ingwer (daumengroß)
  • 1 EL Zucker
  • 100 ml Weißwein
  1. Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Aprikosen grob hacken und zusammen mit dem Ingwer und dem Zucker und dem Wein in einen Topf geben. Ggf. etwas Wasser hinzugeben. Die Aprikosen sollten grade bedeckt sein.
  2. Aufkochen, dann die Hitze runterschalten und auf kleinster Stufe 10 Minuten köcheln.
  3. Mit dem Zauberstab bis zur gewünschten Konsistenz pürieren.

Für den Kaiserschmarrn

  • 2 EL Cranberries getrocknet
  • 4 Eier
  • 30 g Zucker
  • Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 125 g Mehl
  • 375 ml Milch
  1. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit einer Prise Salz, beiden Zuckersorten schaumig rühren.
  2. Milch unterrühren und nach und nach das Mehl hinzugeben.
  3. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  4. Eine Pfanne auf mittlerer Hitze heiß werden lassen, Butterschmalz oder Butter hineingeben und den Teig in 2-3 Durchgängen braten.
  5. Dazu den Teig in die Pfanne geben und braten bis die Unterseite anfängt sich zu bräunen. Die Oberseite ist dabei noch recht flüssig, um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen gelegentlich den Schmarrn anlupfen und mal drunter gucken.
  6. Jetzt wenden – entweder wie oben beschrieben oder mit dem Teller-Trick – und auch die Oberseite anbraten.
  7. Den Schmarrn mit dem Pfannenwender zerreißen, auf dem Teller anrichten und mit Puderzucker bestäuben. Den Kompott dazu reichen.

Einen guten Hunger wünscht,
euer Fabian

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3 Gedanken zu “Alpenküche #3: Kaiserschmarrn mit zweierlei Dörrobst-Kompott

    • Also die eine musste ich als Stärkung vorher schon verdrücken. Die andere hab ich kurz aus den Augen gelassen und plötzlich war die verschwunden. Ich suche bis heute noch, hab da aber nen Verdacht wer sich die einverleibt hat 🙂

      LG Fabian

      • Also echt! Die wurden Dir einfach so hinterrücks gemopst?? Ach, es gibt einfach keinen Anstand und keine Moral mehr….. tztztz…. 😀 😀

        LG
        AnDi

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