Hauptgericht, Rezepte, Snacks

Sate Burger

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Vor 2 Jahren (Gott ist das lange her…) war ich in Indonesien zum Urlaub machen. Genauer gesagt in bzw. auf Bali. Einige Sachen sind da im Kopf hängen geblieben:

  • Rollerfahren macht unglaublich viel Spaß
  • Benzin verkauft sich anscheinen am besten in „Absolut Wodka“ Flaschen an Straßenständen
  • Es ist unglaublich warm und schwül
  • Das Nasi Goreng was man hier als TK bekommt, hat mit dem indonesischen Nationalgericht überhaupt nichts zu tun
  • Das restliche Essen hat mich nicht so sehr vom Hocker gehauen. Mit einer Ausnahme:
  • Sate-Spieße sind unglaublich lecker

Und damit schließt sich quasi auch schon der Kreis zum Burger, den ich heute für euch habe: Einen Hähnchen Sate Burger.

Dünn aufgeschnittenes Hähnchenfilet in Erdnussmarinade, dazu asiatisch angemachte Gurke, Zwiebeln, Ingwer und viel Koriander. Dazu gibts für den Erdnuss-Kick noch mal extra Erdnuss-Sauce und Sweet-Chilli-Sauce.

Burger Buns bereitet ihr am besten nach einem der Rezepte hier zu. Ich hab für dieses Bun den Wunderteig (Bun #4) verwendet, aber es gehen natürlich alle.

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Für die Sate-Sauce bzw. Marinade hackt ihr 45g ungesalzene Erdnüsse, 10 g Ingwer (etwa 1 EL) und eine 1 Zwiebel und schwitzt sie in einem Topf mit 3 EL Öl an. Anschließend löscht ihr alles mit 200 ml Wasser ab und gebt 5 EL Erdnussbutter dazu. Zusammen mit 3 TL Currypaste, 3 TL Sambal Oelek, 2 EL Sojasauce und 3 EL braunem Zucker kocht ihr die Marinade auf und lasst sie auf eine sämige Konsistenz einkochen.

Die Marinade reicht für etwa 700-800g Hähnchebrust-Filet, welches ihr in feine Streifen schneidet und mit der abgekühlten Marinade vermengt. Ein Teil der Marinade behaltet ihr vorher als Sauce zurück.

Zusätzlich benötigt ihr noch etwa 1 TL Gari pro Burger, also eingelegten Ingwer. Den könnt ihr entweder fertig kaufen (nein!), oder selber machen (ja!). Zum Beispiel nach Ylva’s Rezept für Gari. Der Gari wird einfach in feine Streife geschnitten.

Als weiteres Topping habe ich mich für Gurkenstreifen entschieden. Dazu 5 cm Gurke schneiden, halbieren und die Kerne entfernen. Nun in feine Stifte (Julienne) schneiden oder hobeln und in einem Dressing aus 1 EL Sake, 1 EL Reisessig, 1/2 EL Zucker, 1/2 EL Soja Sauce kurz ziehen lassen.

On Top kommen dann noch angebratene Zwiebeln: Dazu eine 1/2 Zwiebel in dünne Ringe schneiden und in der Pfanne leicht anbräunen. Mit einem Schuss Sake ablöschen und diesen verkochen lassen. Die Zwiebeln zwischenlagern.

Zusammengebaut wird der Burger wie folgt: Pattie in der heißen Pfanne bis zum gewünschtem Garpunkt braten, herausnehmen und kurz ruhen lassen. Derweil das Bun halbieren und die Hälften mit der Schnittfläche nach unten in der Pfanne anrösten. Auf die untere Hälfte etwas Sate-Sauce geben, auf die obere Sweet-Chilli Sauce. Die untere Hälfte mit Koriander belegen, darauf das Pattie. Getoppt wird das ganze von den Gurkenstreifen, den Zwiebeln und dem Gari. Deckel auflegen, reinbeißen und sich vorstellen man sitzt in Asien 🙂

Guten Hunger,
euer Fabian

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5 Gedanken zu “Sate Burger

  1. Und das am frühen Montag Morgen, lieber Fabian! 😉
    Lecker sieht das aus… kann nicht schon wieder Wochenende und Grillzeit sein? Das Rezept wird auf jeden Fall gemerkt, das hört sich einfach zu gut an. Und dazu einen Cocktail – perfekt! 🙂
    Viele Grüße,
    Ylva

    • Ach, so nen Burger kann man auch ruhig mal unter der Woche verputzen. Ich sehe kein Grund bis zum Wochenende zu warten 😉
      Vielleicht nicht unbedingt zum Frühstück, aber nach nem harten Tag hebt der ganz bestimmt die Stimmung.
      Ich würde nen Rum-Sour oder sowas in der Richtung als Cocktail dazu bevorzugen 🙂

      Viele Grüße zurück 😉

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