Rezepte

Kürbis | Apfel | Spinat | Asche…oder: es muss ja nicht immer gut werden

kürbis_spinat_asche-2
Heute habe ich kein „richtiges“ Rezept für euch. Warum? Es hat einfach nicht geschmeckt 😦
Und das ärgert mich unglaublich, ich war mir nämlich ziemlicher sicher das es gut wird. Und optisch finde ich es auch immer noch ziemlich gut.

Vielleicht möchte sich ja einer von euch mal dran probieren? Deswegen schreib ich zumindest mal kurz auf, was ich da gekocht habe:

kürbis_spinat_asche-3

Zuerst Lauchasche herstellen. Dafür Frühlingslauch grob kleinschneiden und auf Alufolie in einer Auflaufform unter dem Grill des Backofens verbrennen lassen. Ofen auf maximalen Anschlag. Danach fein zerreiben. Trocken aufbewahren

(Butternuss) Kürbis würfeln und in Brühe gar kochen. Zu einem feinen Püree mixen.

Jungen Spinat mit etwas Knoblauch und fein gehackten Zwiebeln anschwitzen bis er zusammenfällt.

Apfel entkernen und feine Scheiben (bzw. ohne Kerngehäuse sind es Ringe) schneiden und für 10 Sekunden in heißem Wasser blanchieren. Den Ring an einer Seite durchschneiden und den Apfelring zu einem Tütchen/Trichter formen.

Die Apfeltütchen mit dem Kürbispüree füllen, auf den Spinat setzten und vorsichtig mit ein wenig Asche bestreuen.

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Und jetzt wo ich noch mal lese, frag ich mich immer noch, was das schief gelaufen ist 🙂 Apfel und Kürbis passt nämlich zusammen, es gibt diverse Suppen mit dieser Kombination. Und Apfel mit Spinat als Salat funktioniert ebenso gut wie Kürbis mit Spinat. Kurios. Ich glaube, ich werde noch einen Versuch starten müssen 🙂

Bis dahin, weiterhin ein schönes Wochenende,
euer Fabian

PS: Morgen gibt es dafür eine richtig tolle Vorspeise. Versprochen 😉

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11 Gedanken zu “Kürbis | Apfel | Spinat | Asche…oder: es muss ja nicht immer gut werden

  1. Sag doch mal, was dir nicht geschmeckt hat. waren es die Aromen oder eher die Konsitenz, zu sauer, zu bitter, zu süß? auf mich wirkt das alles sehr nüchtern und wenig miteinander verbunden.

  2. Da möchte ich mich Wiltrud anschließen. Die Aromen passen wohl zusammen aber es hört sich danach an als hätten sie keine Harmonie gefunden. Kleine Sauce dazu? Aromatisierte Butter / Öl?

  3. Siri schreibt:

    Sieht klasse aus! Den Kürbis hätte ich noch mit etwas Chili und/oder Curry gewürzt und den Apfel etwas gezuckert. Das einzelne wird so dominanter. Klingt aber an sich sehr interessant 🙂

  4. Hm, gelesen ist die ganze Sache lecker. Warum hat sie also gekocht nicht geschmeckt?!? Uns irritiert die Asche ein wenig. Da haben wir keinerlei Erfahrung mit. Ist das nicht bitter? War dieser Geschmack zu dominant?
    Schärfe könnte der Sache durchaus auf die Sprünge helfen….
    Wir sind gespannt ob Du es nochmal kochen wirst und wie das Ergebnis dann sein wird.
    LG und einen schönen Abend
    AnDi

    • Ich habe bisher auch keine Erfahrung mit Asche gemacht, es war ein Versuch. Ich hab mich da grob an einem fertigen Rezept orientiert.
      Es ist aber vielmehr ein optischer Effekt. Die Menge ist verschwindend gering, weniger als eine Messerspitze.
      Man sollte in der Tat auch nicht zu viel verwenden, weil dadurch ein astringentes Gefühl erzeugt wird (ähnlich wie beim Rotwein).

      Ich werds aber noch mal kochen. Mein Ehrgeiz ist geweckt 🙂

      • Hihihi, da sind wir auch so: kampflos wird nicht aufgegeben! 😉
        Wir drücken die Daumen und sind gespannt wie der nächste Versuch enden wird! Toi, toi, toi!
        LG
        AnDi

  5. Pingback: Kürbis | Spinat | Apfel | Asche … jetzt aber! | In die Küche. Fertig, los!

  6. Gerhard schreibt:

    Ist zwar schon eine Weile her, ich wollte aber trotzdem was dazu sagen:
    Ohne dass ich das Gericht probiert oder selber gekocht habe, würde ich sagen, dass vor allem 2 Dinge fehlen, die es nach vorne bringen könnten: erstens Textur (der Apfel ist zuwenig) – hier könnte ich mir in der einfachsten Variante geröstete Brotkrumen oder Butterbrösel vorstellen; und zweitens Fett. Zu letzterem Punkt: Apfel und Kürbis harmoniert sehr gut mit zB Gänseleber (und der herbe Spinat ergänzt das sicher sehr gut); um das ganze nicht zu einem reinen Gänselebergericht verkommen zu lassen, kannst du zB die Gänseleber (noch besser: Gänseleberterrine) einfrieren und dann nach Belieben mit der Microplane drüberreiben. Alternativ geht auch Hühnerleberterrine sehr gut. Falls es vegetarisch bleiben soll, würde ich das ganze am ehesten mit einer Kartoffelabwandlung ergänzen, am ehesten ein Sud.

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