Rezepte

Lemon Chicken nach Tim Raue

Heute für euch im Angebot: Lemon Chicken nach Tim Raue. Der hat vor kurzem mit reichlich Tamtam sein neues Buch „My Way„* vorgestellt. Ich bin ob der starken Medienpräsenz der Buchvorstellung ja etwas skeptisch gewesen, was ich davon halten soll. Dazu aber später mehr.

Zuerst mal wieder zurück zum Gericht. Was haben wir da alles auf dem Teller?
Sous-vide gegarte Hühnerbrust, getoppt von crunchigem Dashi-Tapioka und kandierten Zitronenzesten. Dazwischen verstecken sich Zitronengras und Kaffir-Limettenblätter.
Zu der Brust gibt es eine Lemon Sauce und eine Petersiliencreme.

Klingt nach viel? Dann guckt euch mal besser nicht unten die Rezeptliste an 🙂

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Hauptgericht, Rezepte

Zitronen-Ziegenfrischkäse Pasta | Garnelen

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Ok, ich geb es zu: In letzter Zeit sind meine Gerichte, die hier im Blog zu finden sind, eher in der Kategorie „Aufwändiger“ zu finden. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich der Aufwand durchaus lohnt, ist es klar: Das sind nicht unbedingt Sachen, die man Abends mal schnell nach der Arbeit kocht.
Auch ich hab es da lieber unkomplizierter und schnell. Grade jetzt wo sich gelegentlich schon wieder die Sonne blicken lässt, landet ein Gericht immer öfter wieder auf dem Teller: Zitronen-Ziegenfrischkäse Pasta mit Garnelen.
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Dessert, Rezepte

Citrusfrüchte | Estragoneis | Joghurt | Limettengel

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Es gibt sie noch, diese „Wooaahhhar, ist das geil!“-Momente: Einen der letzten hatte ich beim Dessert im Restaurant „Berlins Krone“ im Hotel Krone Lamm (was übrigens in einem 600 Seelen Dorf im Schwarzwald ist – und nicht wie der Name vermuten lässt in Berlin). Zum einen lag das an dem angenehm simplen aufbau des Dessert: Es ist halt „nur“ ein Obstsalat aus Citrusfrüchten + Eis. Zum anderem an dem fantastischen Estragon-Eis. Es hat mich gleich 2x echt umgehauen: noch im Restaurant und dann zu Hause, als ich es selber gemacht habe 😉 Begleitet wird das Estragon-Eis von einem Limettengel, etwas mit Honig gesüßtem Joghurt und eben dem Citrussalat.
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Cocktails

Alles Gute: Red and Green Basil Smash

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Eigentlich lösen neonfarbene Cocktails bei mir ja immer reflexartig Aversionen aus. Grüne Wiese, Batida Kirsch und Konsorten haben da einen „sehr guten Job“ in der Jugend erledigt…
Es gibt aber eine löbliche, grüne (und auch rote) Ausnahme: Den Gin Basil Smash. Kennt ihr noch nicht? Lernt ihr jetzt kennen! Muss man nämlich mal getrunken haben – und da lass ich mich auf keine Diskussion ein!

Basilikum schmeckt leicht pfeffrig, ohne wirklich scharf zu sein. Dazu gesellt sich etwas süße und Anklänge von Nelke. Alles Aromen die sich durchaus auch in dem ein oder anderen Gin finden lassen. Eine Kombination liegt also nahe.

Basis des Cocktails ist ein Gin Sour. Also Zuckersirup mit Zitronensaft und Gin. Dazu gesellt sich dann der Basilikum – am besten in rauhen Mengen. Hier gilt: viel hilft viel!

Ob ihr grünen oder roten Basilikum verwendet macht geschmacklich nicht sehr viel unterschied. Der rote Basilikum schmeckt nur leicht anders. Er ist etwas „runder“ und milder.

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Was allerdings einen Unterschied ausmacht, ist der Gin. Ein guter Klassiker mit Zitrusnoten geht immer. Zum Beispiel ein Tanqueray Ten oder Bombay Saphire. Was dem Cocktail allerdings noch mal eine ganz besondere Note verleiht ist der G’Vine Gin. Im Gegensatz zu seinen Gin-Kollegen (Getreidealkohol) wird dieser aus Traubenbrand hergestellt – und das schmeckt man! Aber Augen auf beim Kauf, es gibt zwei Sorten: Nouaison (grauer Flaschenverschluss) und Floraison (grüner Verschluss). Der grüne ist deutlich floraler, grade im Gin and Tonic ensteht dadurch eine Aroma was mich an Gletschereis-Bonbon erinnert. Ein Wucht!

Ihr seht: Hier ist viel Spielraum für neue Dinge. Was allerdings nicht funktioniert: Petersilie statt dem Basilikum. In der Not schon mal probiert und für untrinkbar befunden!

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